Allianz Stiftungsforum Pariser Platz
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Am 24. April 2012 sprach Peer Steinbrück im Allianz Forum vor 400 Zuhörern über die Zusammengehörigkeit von Politik und Stiftungen. Lesen Sie dazu einen Auszug aus dem Newsletter der Berliner Stiftungswoche vom 27. April 2012:

Berlin, 25.04.2012
  Illustratives Bild
"Stiftungen können Menschen in einer Art und Weise erreichen, wie Politik es nicht immer kann. Privates Engagement bekommt deshalb in meinen Augen einen neuen Stellenwert. Auch und gerade in einer Zeit, in der wir den Eindruck haben, dass weite Teile unseres Lebens zunehmend einem wirtschaftlichen Prinzip unterworfen werden und die Rendite wichtiger sein könnte als eine Gemeinwohlorientierung", sagte Peer Steinbrück im Allianz Forum am Pariser Platz. Damit ging Steinbrück auch auf das Schwerpunktthema der diesjährigen Berliner Stiftungswoche ein: "Die Rolle von Stiftungen als Förderer, Akteure und Moderatoren gesellschaftspolitischer Beteiligungsprozesse."
Die Gesellschaft braucht Stiftungen, ist sich Steinbrück sicher: "Ohne bürgerschaftliches Engagement, ohne die Aktivitäten von Stiftungen wäre unsere Gesellschaft nicht nur ärmer, ich sage voraus, sie würde auch nicht funktionieren." Was es brauche, seine Verantwortung statt Ignoranz, Solidarität statt Egoismus, Gemeinsinn statt Eigensinn. "Das sind die Kraftquellen, die diese privaten Stiftungen, gemeinnützigen Stiftungen, maßgeblich speisen" fuhr der ehemalige Bundesfinanzminister fort.
Steinbrück schloss mit den Worten: "Ich glaube, dass die Zukunft und die Stabilität dieser Gesellschaft von drei wesentlichen Faktoren abhängig sind: einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und unternehmenden Unternehmern, die zu meiner Freude gute Gewinne machen sollen; zweitens einer intakten parlamentarischen Demokratie; und drittens einer sehr selbstbewussten Zivilgesellschaft, die sich einmischt und engagiert."

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