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Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gehört zu den höchsten literarischen Auszeichnungen in Deutschland. In diesem Jahr wird er dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal auf der Buchmesse in Frankfurt verliehen. Am 28. Septembder 2011 trafen sich der Preisträger und Wolfgang Herles beim 32. Pariser Platz der Kulturen zum Gespräch.

Berlin, 30.09.2011
  Illustratives Bild
Boualem Sansal, promovierter Ökonom und Ingenieur wurde dieses Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Der Autor, dessen Romane in Frankreich von der Presse gefeiert wurden, gilt aufgrund der politisch explosiven Themen seiner satirischen und zugleich poetischen Werken in seiner algerischen Heimat als Nestschmutzer.
Beim Pariser Platz der Kulturen las der Autor aus seinem letzten Werk vor und sprach mit Wolfgang Herles, Leiter des ZDF-Kulturmagazins "aspekte" über sein Leben und künstlerisches Schaffen. Sansal, der erst im Alter von fünfzig Jahren mit dem Schreiben begann, wurde 2003 wegen seiner kritischen Haltung aus dem Staatsdienst entlassen und veröffentlicht auch weiterhin ohne den Schutz eines Pseudonyms.
Sansal ist bereits ausgezeichnet mit dem Prix du Premier Roman, dem Prix Trophiques, dem Prix Michel Dard, dem Grand Prix de la francophonie und dem Prix Nessim Habif.  

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