Allianz Stiftungsforum Pariser Platz
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Amos Oz ist nicht nur vielfach preisgekrönter Schriftsteller, er ist auch eine der prominentesten Stimmen der Friedensbewegung peace now. Beim 37. Pariser Platz der Kulturen wurde sein neues Buch „Unter Freunden“ vorgestellt und er sprach darüber mit Rachel Salamander, Herausgeberin der Literaturbeilage der Tageszeitung „Die Welt“.

Berlin, 12.03.2013
  Illustratives Bild
Vor vollem Hause begrüßte Regine Lorenz, Leiterin des Allianz Stiftungsforums Pariser Platz, den preisgekrönten israelischen Schriftsteller Amos Oz.
Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 als Amos Klausner in Jerusalem geboren und wuchs auch dort auf. Seine Eltern waren 1917 von Odessa nach Wilna (damals Polen) geflüchtet und wanderten von dort nach Palästina aus. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Von 1960 bis 1963 studierte er Literatur und Philosophie an der hebräischen Universität in Jerusalem und kehrte nach seinem Bachelor-Abschluss in den Kibbuz zurück und lehrte bis 1986 Literatur und Philosophie an der Oberschule Hulda. Seit dem 6-Tage-Krieg war er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensischen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Seit 1987 lehrt er Hebräische Literatur an der Ben-Gurion Universität von Negev, Beesheba. Die Werke von Amos Oz wurden in 37 Sprachen übersetzt. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten.
Die Lesung des Buches mit dem Titel "Unter Freunden" wurde durchgeführt von Helmut Mooshammer, Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin.

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