Allianz Stiftungsforum Pariser Platz
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„Meine Ballette sind nie fertig!“ Mit diesem Statement beschrieb John Neumeier seine Choreographien als sich ständig entwickelnde und verändernde Werke und sein Verständnis von Tanz als Dialog, dessen Lebendigkeit sich aus den Live-Momenten der tänzerischen Interpretationen speist.

Berlin, 16.04.2015
  Illustratives Bild
Im Allianz Forum sprach John Neumeier am 16. April im Rahmen der Reihe „Pariser Platz der Kulturen“ über seine künstlerische Arbeit. Aber auch sein gesellschaftliches Engagement sollte bei der Veranstaltung zur Sprache kommen, die ein Beitrag zur 6. Berliner Stiftungswoche war. Im Gespräch mit der Tanzkritikerin und Publizistin Dorion Weickmann spielte dabei sowohl seine eigene Stiftung „John Neumeier“ eine Rolle, die neben rund 14 000 Büchern zum Thema Tanz und Ballett auch Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Plakate, Fotos und Requisiten aus den verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte umfasst, wie auch die „STIFTUNG TANZ – Transition Zentrum Deutschland“, die Neumeier vor fünf Jahren mitgegründet hat und deren Kuratoriumsvorsitzender er heute ist. Die Stiftung widmet sich u.a. der Beratung und Neuorientierung von Tänzern, die z. B. aus Alters- oder Krankheitsgründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können und für sich neue Wege finden müssen.
Mit Videoausschnitten u.a. aus seinen Werken „Kameliendame“ und „Tod in Venedig“ und ergänzenden Kommentaren John Neumeiers  zu seiner Musikauswahl und der Auseinandersetzung mit literarischen Vorlagen wurde dem Publikum an diesem Abend ein Einblick in die Arbeitsweise des Gesamtkünstlers John Neumeier gewährt, die weit über seine Choreografien und das Genre Tanz hinausreichte.

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