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Berlin, 24.04.2017
  Illustratives Bild
Flankiert durch die von Franz Alt und Peter Spiegel verfasste Grundsatzerklärung „Gerechtigkeit. Zukunft für alle“, die zum Auftakt der Veranstaltung präsentiert wurde, will das „Future for All Parliament“ konkrete Lösungsansätze zu den Herausforderungen unserer Zeit unter aktiver Beteiligung unterschiedlichster (zivil)gesellschaftlicher Kräfte entwickeln und zur Umsetzung bringen. Erster Parlamentsschwerpunkt war: „Ideen gegen Fake News“. Es diskutierten Vertreter*innen der Petitionsplattform change.org, der Initiative „Offene Gesellschaft“ und der Bundestagsfraktion „Bündnis 90/die Grünen“ mit engagierten Bürger*innen verschiedener Generationen über die Verantwortung von Journalisten, Plattformbetreibern und dem Publikum, sich gegen Fake News zu wappnen. Angeregt von Dutzenden von Wortmeldungen, unterstützt von digitalen Abstimmungstools, entstand eine lebhafte Diskussion unter den gut 200 Anwesenden. Die Beiträge reichten vom Pressekodex für digitale Medien, breiter Förderung von Medienkompetenz, digitalen Bildungsplattformen für Lehrer und Schüler*innen bis zur Überzeugung, auch wieder mehr „selbst denken!“ helfe, sich dem Lügen zu widersetzen. Ganz wichtig seien Denkräume und Begegnungen mit Andersdenkenden, um jenseits der Macht der Algorithmen den echten Dialog zu suchen und zu führen, da war sich die Mehrheit einig.
85% des Publikum versprach, sich bei Fortsetzung des Parlaments aktiv einzubringen. „Mehr Teilhabe!“ hat also gefruchtet.
 

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