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Berlin, 21.04.2015
  Illustratives Bild
Am 21.04.2015 hielt Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, die 4. Berliner Stiftungsrede. Diese zentrale Veranstaltung im Rahmen der Berliner Stiftungswoche fand, wie auch schon in den Vorjahren mit den Rednern Peer Steinbrück, Robert Menasse und Harald Welzer, wieder im Allianz Forum statt.  Das Schwerpunktthema der Berliner Stiftungswoche 2015, das auch den inhaltlichen Rahmen der Stiftungsrede vorgibt lautet  „Vom digitalen Leben in der analogen Welt“.
Grütters sprach zunächst über die Chancen und die Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung für die Demokratie. Sie lobte das Engagement der Stiftungen in diesem Bereich und hob deren Bedeutung beispielsweise bei der Wahrung wichtiger demokratischer Rechte in der digitalen Welt hervor. Stiftungen könnten dazu beitragen, dass Menschen in der Online-Welt  sich nicht nur als User wahrnähmen.
Zudem sprach Monika Grütters über das besonders im Bereich Kunst und Kultur relevante Thema Urheberrecht. Sie forderte eine Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter, aber mit kultur- und medienpolitischer Handschrift. Grundsätzlich dürfe das Urheberrecht durch die Digitalisierung nicht in Frage gestellt werden.
Neben diesen Warnungen hob Staatsministerin Grütters aber auch die Vorteile der Digitalisierung hervor, etwa die steigende Transparenz. Das Wichtigste sei der Dialog über die Gefahren, daher bedankte sie sich bei der Berliner Stiftungsrunde, dass sie dieses Thema in diesem Jahr aufgefasst hat. Solange der Dialog stattfinde, würde die oft herbeigeschworene „digitale Abschaffung der Demokratie“ nicht drohen. Daher forderte sie alle Anwesenden zu einem anhaltenden Dialog auf.

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