Allianz Stiftungsforum Pariser Platz
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In der bis auf den letzten Platz gefüllten Berliner Repräsentanz am Pariser Platz wurde am 27. Oktober in Anwesenheit von viel bundespolitischer Prominenz der Theodor-Wanner-Preis des Instituts für Auslandsbeziehungen in Kooperation mit dem Allianz Stiftungsforum an Jacques Delors, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, verliehen.

Berlin, 28.11.2011
  Illustratives Bild
"Es geht nicht nur darum, Nationen zu verbinden, es geht darum, eine lebendige Gemeinschaft zu schaffen". Dies ist die Überzeugung von Jacques Delors, der als Präsident der Europäischen Kommission (1985-1994) nicht nur die lähmende "Eurosklerose" der 1980er Jahre überwand. Mit dem Vertrag von Maastricht legte er auch die Grundlage der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion - ein herausragender Beitrag zu Europa als interkulturellem und völkerverbindendem Friedensprojekt.
Für dieses Engagement im Sinne des Dialogs der Kulturen ehrte ihn das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) am 27.10.2011 mit dem Theodor-Wanner-Preis, der zum dritten Mal im Haus der Allianz am Pariser Platz vergeben wurde.
Die Laudatio hielt Delors' langjähriger politischer Wegbegleiter, Bundesminister a.D. Hans-Dietrich Genscher und der mit 5000Euro dotierte Theodor-Wanner-Preis ließ Jacques Delors der von ihm gegründeten Studien- und Forschungseinrichtung "Notre Europe" zugute kommen.
Den Theodor-Wanner-Preis stiftet der Förderverein für das Institut für Auslandsbeziehungen. Das ifa vergibt ihn seit 2009 in Kooperation mit dem Allianz Stiftungforum an Menschen, die durch ihr wissenschaftliches, soziales, friedenspolitisches, künstlerisches oder unternehmerisches Engagement Herausragendes für den Dialog der Kulturen geleistet haben.
Die bisherígen Preisträger sind Daniel Barenboim und Carla del Ponte.

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